Marc Romboy – DJ und Labelchef

Der Mönchengladbacher Produzent, DJ und Labelchef Marc Romboy ist ein altgedienter Hase in Sachen elektronischer Musik. Ob gemeinsam mit seinem Partner Klaus Derichs unter dem Pseudonym Marc Et Claude, in der Rolle des Labelmanagers mit einem guten Dutzend Outlets (School Records, Le Petit Prince, T:Classixx, Trackland) oder schlicht als Solo-Künstler Marc Romboy – dem Mann haftet der Ruf der Omnipräsens an.

Marc Romboy

ähnlich vielschichtig wie die unterschiedlichen Aktivitäten von Romboy ist auch sein musikalischer Output, der von gesichtslosen Pop-Trance-Nummern über klassischen House bis hin zu minimalistisch eingefärbtem Techno reicht. Seine grössten Erfolge feiert Romboy als Marc Et Claude an der Seite von Derichs, mit dem er zu Beginn der 90er Jahre in der aufkommenden Technoszene in den Star-Status aufsteigt.

Aufgewachsen mit klassischen Tunes von Kraftwerk, New Order und Discocharts-Hits wie Ms „Pop Muzik“ ist es das anbrechende Acid-House-Fieber Ende der 80er, das Romboy noch mehr für elektronische Musik begeistert und in zu Beginn der 90er bewegt, selbst eigene Tracks zu produzieren. Marc Et Claude surfen dank „Toulouse“ 1993 auf der Trance-Welle oben mit.

Bookings führen Marc Et Claude in der Folge rund um den Globus, bis ihr Label Alphabet City immer mehr Zeit erfordert und das erfolgreiche Projekt vorübergehend ruhen muss. 1997 sind Marc Et Claude und der Produzent Jürgen Driessen wieder am Start und schiessen mit dem Trance-Smasher „La“ bis in oberste Chartsregionen. Dank Pete Tong schaffen es die Remixe 1999 gar bis auf Platz 28 der britischen Hitparade.

2004 gründet Marc Romboy das Label Sistematic, auf dem er sich minimalistischem Tech-House widmet. Dabei unterstützen ihn illustre Gäste von Booka Shade über Blake Baxter bis hin zu Phonique und Martin Landsky. Letzterer mixt auch die eine Hälfte des ersten Albumreleases von Sistematic. Der zweite Silberling der „Systematic Sessions 1“ kommt direkt aus dem Mischpult des Labelchefs. Auf seinen Turntables drehen sich Tunes von Tanzmann, Guido Schneider oder John Tejada.

Im Jahr darauf erscheint mit „Gemini“ das Albumdebüt von Marc Romboy, gefolgt der Mix-CD „Picture Of Now“ Ende 2006.


Seit ca. 1994 arbeitet Marc Romboy bei vielen Projekten mit Stephan Bodzin zusammen. Ihre erste gemeinsame Produktion „Caunos Herzsprung“ wurde unter Marcs Label „Le Petit Prince“ veröffentlicht.

 
 
 
Quelle: laut.de

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